Richtung Elbe
nach Dömitz für Schleusenprofis (10)
Auf geht’s , die Reise in Richtung
Hamburg und nach 30 Minuten, am
Eldedreick fahren Sie links durch
die Idylle der Lewitz, wo
Naturliebhaber die ganze Palette
dieser Natur erleben und die
markanten Rufe der Kraniche uns
begleiten. In den saftigen Wiesen
sind beiderseitig vom Kanal
angelegte Fischteiche, an den sich
die Vogelwelt einfindet.
Anschließend erreichen Sie die
Lewitzschleuse (1) und danach die
Kleinstadt Neustadt - Glewe mit
vielen Fachwerkhäusern und dem
markanten rote Turm der alten Burg,
der schon von weitem zu sehen ist.
Die alte Wehrburg aus dem 13.
Jahrhundert thront und überragt
majestätisch die Altstadt. Hier
passieren Sie die Schleuse (2) und
können anschließend in den Hafen
einkehren, um in der Stadt zum
Einkauf und Bummeln zu gehen.
Die Gastronomie lädt mit deftigen
Köstlichkeiten ein. Selbst in der
Burg ist eine Gaststätte mit einem
tollen Ambiente.
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Burg Neustadt |
Neustadt Hafen |
Schippern Sie weiter lang der
ausgedehnten Wälder, gelangen Sie in
mitten der Natur zur Schleuse
Hechtforth (3) in romantischer
Umgebung mit dem ältesten
Wasserkraftwerk. Neben der Schleuse
und ruhig gelegenem Hafen mit
kleiner aber deftiger Gastronomie
und einem herrlichen Ausblick weit
über die prächtige Natur können Sie
den Abend ausklingen lassen.
Als nächstes steuern Sie dann die
Schleuse (4) vor Grabow an und
gelangen dann in den Stadthafen von
Grabow.
Grabow ist eine typische
Mecklenburger Kleinstadt mit einigen
Fachwerkhäusern und den barocken
Rathaus. Wer Grabow besucht, sollte
die köstlichen Grabower Küsschen
unbedingt kosten, natürlich im
Werksverkauf.
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Hechtforts |
Grabow |
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Fachwerke Grabow |
Grabow Kirche |
Weiter fahren Sie über den
Wasserwanderplatz Fresenbrügge und
danach durch die saftigen Wiesen,
und üppigen Heidelandschaft. Dort
erwartet Sie die Schleuse (5) Güritz
in freier Natur.
Dann kommen Sie zur Schleuse nach
Eldena (6) und den Hafen in
zauberhaften Idylle mit kleinem
Campingplatz. Ein Ort, so richtig
zum Wohlfühlen.
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Eldena |
Freesenbrügge |
Die
Reise geht weiter über die Schleuse
(7) Mallis, weiter zur Schleuse (8)
mit dem seltenen Namen „Findenwirunshier“
am Ort Kaliß und keine 2 km weiter
dann die Schleuse (9) Neukaliß.
Die letzten 5 Km sind noch bis zur
letzten Schleuse, der Dömitzschleuse
(10).
Nun haben wir die kleine Hafenstadt
Dömitz die 1230 auf einer Halbinsel
gegründet wurde, mit der bekannten
Festung aus dem 16. Jahrhundert
erreicht. Das große Hotel und der
Speicher mit Gaststätte ragen über
die ganze Stadt hinaus.
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Dömitz von oben |
Elbauen Dömitz |
Ein
Zeitzeuge ist aus der Geschichte die
alte Eisenbahnbrücke. Dieses
imposante Bauwerk wurde im April
1945 zerstört und so ist es heute
noch über der Elbe zu sehen.
Hier führt der Weg weiter durch den
Naturpark - Mecklenburgisches
Elbtal, dem UNESCO –
Biosphärenreservat „Flusslandschaft
Elbe „ welches durch regelmäßiges
Hochwasser über Jahrhunderte geprägt
ist.
Weiter nach Hamburg oder Magdeburg
geht es über die Elbe, die damals
Grenze wischen Ost und West war.
Auf der Elbe ist es für
Charterbooten ohne eine
Bootsführerschein leider dann
Endstation und damit die Rückkehr
anzutreten.
Richtung
Müritz, mit seinen 7 Schleusen:
In Hafen Matzlow - Garwitz
gestartet, passieren wir gleich die
erste moderne Schleuse. Neben der
Schleuse sehen wir eine besondere
Sehenswürdigkeit, das alte
Schleusentor aus dem Jahr 1894 das
2001 ausgebaut und als Denkmal
erhalten wurde.
Am Kanal weiter liegt der
naturbelassene Wasserwanderrastplatz
und der Eldepark.
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Garwitzer Schwimmbad |
Schleuse |
Durch zauberhafter Landschaft sind
Sie nach 11 km und einer guten
Stunde Fahrt in Parchim an der
nächsten Schleuse (2).
Die ehemalige preußische
Garnisonsstadt Parchim, die heute
die Kreisstadt ist, eine schöne alte
Kleinstadt mit zahlreichen
Fachwerkhäuser, das gotische
Backsteinrathaus und zwei
sehenswerten Kirchen. Hinter der
Schleuse, so etwa 500m, liegt der
Hafen.
Hier finden Sie alle
Einkaufsmöglichkeiten in 5
Gehminuten, sind mitten in der Stadt
und haben vielfältige Gastronomie
für jeden Geschmack und zivile
Preise. In das frühere Kaiserliche
Postamt erleben Sie heute als
Brauhaus.
Die Reise geht weiter durch die
nächsten Schleuse (3) und bringt Sie
durch die Slater Tannen und
sumpfigen Niederungen nach Lübz mit
seinem Stadthafen.
Die mittelalterliche Kleinstadt Lübz
lädt zum Spaziergang über das
Historische Altstadtpflaster ein.
Die malerische Altstadt im Stadtkern
ist wenige Meter vom Hafen entfernt.
Gastronomie an der Wasserstraße lädt
zum schlemmen ein. Seinen Namen hat
Lübz als eines der größten
Bierbrauereinen gemacht.
Die Lübzer Schleuse (4) verlassen,
geht es weiter durch unberührte
Natur, nach 4 Km zur großen Schleuse
(5) Bobzin mit einem aufregenden
Schleusenhub von ca. 7 Meter.
Hier heißt es besonders gut
aufgepasst und Augen auf.
Weiter geht es durch den Kanal, lag
an saftigen Wiesen und kleinen
Wäldern.
Mitten in der Natur zeigt sich dann
der Naturcampingplatz Kuppentin.
Hier scheint die Zeit stehen
geblieben zu sein….
Nun sind es 5 km zur Barkoschleuse
(6).
Dann ist es nur noch eine Stunde bis
zur Plauer Schleuse (7), die um 1650
erbaut wurde und letzten Schleuse.
Der Weg führt Sie weiter unter der
Hubbrücke von 1916 hindurch, die
erst angehoben wird, dann weiter zum
Hafen. Es scheint wie ein Tor zum
schönen Plauer See. Die historische
Stadt Plau am See, ist staatlich
anerkannter Luftkurort, deren
Geschichte der alten Fischer und
Flößer geht bis in das 13.
Jahrhundert zurück. Hier kommen alle
Angler auf Ihre Kosten. Das neu
gestaltete Hafengelände und die
Fischerei laden unbedingt zum
bummeln ein. Die Promenade lang der
Wasserstraße versprüht ein
besonderes maritimes Flair.
Ein Radrundweg um den Plauer See ist
etwa beträchtliche 100 km lang.
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Hafen Plau am See |
Tor zum Plauer See |
Haben Sie den See von 5 km
überquert, erreichen Sie Lenz am
verträumten Petersdorfer See. Ab
hier fahren Sie zu Berg und die
grünen Tonnen lassen Sie rechts
liegen.
Hier erleben Sie den aller schönsten
Sonnenuntergang von Lenz aus über
dem Plauer See.
Ab hier gilt die
Höchstgeschwindigkeit von 9 km/h im
Kanal.
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Lenz |
Lenz Plauer See |
Nach dem Sie den Petersdorfer See
durchfahren haben, passieren Sie die
gewaltige Autobahnbrücke unter der A
19 und erreichen die zauberhafte
kleine Hafenstadt Malchow mit dem
neuen Stadthafen vor seiner Brücke,
die 1863 als Hubbrücke erbaut wurde.
Im Krieg zerstört, wurde sie dann
1949 als eine neue Drehbrücke erbaut
und 1990 saniert.
Die Brücke öffnet immer zur vollen
Stunde und lässt die Schiffe
passieren.
Der Brückenwerter bittet mit einem
kleinen Klingelbeutel um eine kleine
Gabe für den erhalt dieser Brücke.
Malchow hat eine gotisches Kloster.
Das mächtige Kloster mit seinem
Orgelmuseum ragt über den Dächern
der Stadt hervor.
Ein besonderer Tipp für Tierfreunde
und Kinder. Freilaufende Affen ganz
zahm, finden Sie hier bei Malchow in
einen besonderen Park. Die Affen
laufen völlig frei.
Am Ausgang finden Sie eine super
Sommerrodelbahn.
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Malchow Kloster |
Stadthafen Malchow |
Malchow verlassen wir durch den
Flesensee weiter in den Kölpinsee.
Ein Insidertip ist, vom Kölpinsee
gleich links in den Jabelsee zu
steuern. Hier treffen Ruhe und
Romantik pur in der traumhaften
Landschaft zusammen. Am Ende
erwartet Sie ein Hafen der zum
Verweilen einlädt mit kulinarischer
Küche.
Unweit gegenüber befindet sich ein
großartiger Fischer mit einer
Fischräucherei am Damerower Werder.
Hier erreichen Sie auch das
Wiesentgehege - Dammerow im
naturbelassenen Reservat.
Achtung hier am Damerower Werder
ragen einige Steine aus dem Wasser
also bitte bei der weiterfahrt die
Tonnen unbedingt beachten.
Zurück über den Kölpinsee fahren Sie
dann durch den idyllischen Reekkanal,
in dem der Hafen Eldenburg zu finden
ist. Dann abbiegend erreichen wir
das Tor zur Müritz. Die Müritz ist
der größte Binnensee in Deutschland.
Linker Hand, oder auch auf 10.Uhr,
erreichen wir erst die Innenmüritz.
Die schönste Hafenstadt auf dieser
Rute ist der Stadthafen Waren. Waren
in seiner vollen Pracht ist ein
Luftkurort und am Abend mit seinem
besonderen maritimen Flair, ein
Erlebnis mit zahlreicher Gastronomie
am Hafen sowie in der malerisch
Altstadt, die zum bummeln einlädt.
Nahe dem Hafen ist das Müritzeum mit
unzählige Fische absolut sehenswert
besonders für Kinder.
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Waren Stadthafen |
Klink Schloß |
Die
Müritz überqueren Sie bitte nicht,
wenn sich die Wellen im Sturm
aufbauen. Ab Windstärke 4 besteht
für Charterschiffe Fahrverbot.
Richtung Süden streifen Sie das
Erholungsgebiet Klink mit einem
Hafen und bekanntem Schloß das 1898
erbaut wurde. Der Alteigentümer war
Eduart von Schnitzler, DDR
Kommentator und heute ist im Hotel
eine pikante Hotelküche die Sie gern
verwöhnt.
Weiter fahren Sie zum Hafen der
Kleinstadt Röbel. Ein Stadtbummel
lohnt sich auch hier in Röbel.
Zurück auf die Müritz in südlicher
Richtung ist der Hafen von Nord
Rechlin, das als Urlauberdorf schon
bekannt ist.
Nach einer Woche ist es Zeit den
Rückweg anzutreten, wenn sie es
überhaupt so weit geschafft haben.
Die Weiterfahrt führt Sie über die
Kleine Müritz nach Rechlin und durch
den 10 km langen Kanal der zur
Müritz - Havel - Wasserstraße
gehört, erreichen Sie die Schleuse
Mirow und den Mierower See. Entlang
am Mirower See sind schöne
Bootshäuser bis zur idyllisch
gelegenen Schloßinsel Mirow.
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Bootshäuser am See |
See Waldumringt |
Zurück auf der Wasserstraße, weiter
durch romantische und waldumsäumte
Seen und verträumter
Kanallandschaft, schippern Sie
weiter durch den Zotzensee in den
Vilzsee zur Diemitzschleuse. Durch
das Unterwasser gelangen wir in dem
romantischen Labussee.
Einige km weiter warten wir dann an
der Schleuse Canow. Das ist die
Grenze und das Nadelöhr zwischen
Mecklenburg und Brandenburg. Hier
sollten alle sich auf Wartezeit
einstellen. Dann weiter abwärts sind
wir im Canower See.
Ab Kleinen Pälitzsee verlassen wir
die Elde - Müritz - Wasserstraße.
Vorbei an Kleinzerlang durch die
Schleuse Wolfbruch erreichen Sie den
Tietzowsee, den Zootzensee, den
Schlabornsee und fahren in den
waldumrandeter Rheinsberger See. Das
gigantische Hafendorf liegt am
Rheinsberger See und danach fahren
Sie zur Stadt Rheinsberg.
Zurück in Richtung Berlin.
Bald sind Sie im Klein Pälitzsee,
danach der Große Pälitzsee bis Sie
zur Schleuse Strasen gefahren sind.
Nach einem Landgang in Strasen
schippern Sie in den traumhaften
Ellenbogensee.
Nach der Schleuse Steinhavel tuckern
Sie weiter und erreichen den
Röblinsee und die Stadt Fürstenberg.
Eine kleine Tour führt uns durch die
Schleuse Himmelpfort in den
verträumten Lychener See und den Ort
Lychen.
In anderer Richtung kann die Reise
weiter durch die Gewässer von
Templin über Zehdenick, Liebenwalde
und Oranienburg in Richtung Berlin
gehen oder in den Havelkanal
Richtung Brandenburg führen.
Ein traumhafter Urlaub erwartet Sie.
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Wasserstraße mit Boot vor
Parchim |
Elde - saftige Natur |
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